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Unser Umgang mit COVID-19

02.12.2020, 16:52 Uhr

Wir möchten euch einen Überblick über unseren Umgang mit COVID-19 geben.
Unsere Infos & Konzepte dazu passen wir laufend und mit viel Bedacht an die aktuellen Gegebenheiten an. Darüber hinaus könnt ihr hier nachlesen, wie wir einen risikobewussten Umgang mit der Corona-Pandemie in unsere Bildungsarbeit integrieren. Da die Lage im moment sehr dynamisch ist, weisen wir daraufhin, dass die Homepage nur den Stand zum angegebenen Datum widerspiegelt.

 

Aktuelle Entwicklungen

Durch die seit Dienstag, 1.12.2020 geltende Neunte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmeverordnung (9. BayIfSMV) ist Außerschulische Bildung und damit auch Jugendarbeit in Präsenzform bis mindesten 20.12.2020 untersagt (§ 20, Abs. 1). Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecke bleiben ebenfalls untersagt (§14, Abs. 1).

Eine Ausnahme bildet die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung (§ 20, Abs. 2).

 

Für die Jugendbildungsstätte Hindelang der JDAV bedeutet dies Folgendes:

  1. Unser Haus ist eingeschränkt geöffnet. Wir beherbergen allerdings nur Gäste die symptomfrei sind und deren Übernachtung dem oben genannten Zweck der beruflichen Bildung dient. Bitte beachtet bei der Anreise aus dem Ausland die Bayerische Einreise-Quarantäneverordnung (EQV).
     
  2. Unser Schutz- und Hygienekonzept findet ihr hier:
    Informationen für Gäste der Jugendbildungsstätte Hindelang.
    Das Maskengebot gilt auch am Platz in den Seminarräumen.
     
  3. Aktualisierte Stornierungsbedingungen aufgrund der Corona-Situation:
  • Bei Stornierung bis 15 Tage vor Anreise: keinerlei Kosten, Bearbeitungsgebühr entfällt
  • Bei Stornierung 14 bis 5 Tage vor Anreise: 75% des Seminar-/Voll- bzw. Halbpensionspreises
  • Bei Stornierung 4 bis 0 Tage vor Anreise: 100% des Seminar-/Voll- bzw. Halbpensionspreises

Bei einer Gruppengröße ab zehn Personen fallen keine Stornogebühren an, wenn 90 % der im Belegungsvertrag genannten Personen anreisen.
Wir empfehlen generell den Abschluss einer Reiserücktrittversicherung.

 

Corona als Bildungsthema

Alle Gruppen, die mehrere Tage in der Jubi zu Gast sind, erhalten bei der Anreise ein 30 bis 60-minütiges Corona - Briefing, das mehrere Ziele verfolgt. Unsere Gäste sollen nicht nur Regeln zur Kenntnis nehmen und einhalten, sondern auch verstehen, was damit bezweckt wird. Von dieser Vorgehensweise erhoffen wir uns sowohl eine höhere Compliance, als auch eine Stärkung der Eigenverantwortung im Umgang mit Risiken. Zugleich wollen wir als Bildungshaus über SARS-CoV-2 aufklären und gewissen Fehlinterpretationen und Verschwörungstheorien gezielt seriöse und wissenschaftlich fundierte Informationen entgegensetzen.


Hinzu kommt, dass gerade die Gäste und Trainer*innen, die das Haus von früheren Besuchen kennen und schätzen, die coronabedingten Veränderungen als Einschränkung und Hindernis begreifen könnten. „Unsere generelle pädagogische Haltung in unserer Bildungsarbeit zielt darauf ab, mit dem zu arbeiten was da ist – nicht mit dem was nicht da ist.“ so unser Hausleiter Martin Herz. „Corona ist da – auch in der Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen. Darum arbeiten wir damit – als Bildungsthema, nicht nur als lästige Rahmenbedingung.“

 

Wie wir einen risikobewussten Umgang mit der Corona-Pandemie in unsere Bildungsarbeit integrieren, könnt ihr auch im aktuellen Artikel der Jugendbildungsstätten Bayern nachlesen: „Mit dem arbeiten, was da ist“ – Corona als Bildungsthema.